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"Brezelgeschichte" und
Brezel "Dies und Das"
Hier haben wir für Sie die Geschichte über die Brezel zusammen gestellt
und etwas drum herum.
Diese Rubrik wir laufend ergänzt. |
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"Brezelgeschichte" |
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1.
Kapitel: "Die Geschichte der Brezel und des Bäckerwappens"
2.
Kapitel: "Die schwäbische Brezel-Saga"
3.
Kapitel: Gedicht "Der Uracher Brezelbäck"
4.
Kapitel: "Die bayrische Variante von der ersten Laugen-Brez'n"
5.
Kapitel: "Erfinder ein Mönch aus einem südfranzösischen Kloster"
6.
Kapitel: "Der Bäcker und der Mönch (Kloster St. Gallen)"
7.
Kapitel: "Die Martinsbrezel"
8.
Kapitel: "Das geht (nicht) wie's Brezelbacken"
9.
Kapitel: "Was es mit der Fastenbrezel auf sich hat.
10.
Kapitel: "Was sind "Bretzen Wochen" ? (Fastenbrezel)
11.
Kapitel: "Palmsonntag, Palmbrezel, und Brezgenmarkt"
12.
Kapitel: Brezelbrauch "In der Nacht zum ersten Mai"
13.
Kapitel: Brezelbrauch "Neujahrsbrezel"
Buch
Tipp: "Gelungen geschlungen"
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"Brezel Dies und Das"
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14.
Kapitel: "Eine kleine Brezel, ein ohnmächtiger Präsident"
15.
Kapitel: "Welcher Brezel-Typ sind Sie?
16.
Kapitel: "Die verschiedenen Namen der Brezel"
17.
Kapitel: "Schmierkurs für eine Butterbrezel"

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1. Kapitel: "Die Geschichte der Brezel und des Bäckerwappens"
Das älteste nachweisbare Bäckerwappen datiert von 1111
nach Christus, wobei die Brezel bereits als Berufszeichen der Bäcker
auftauchen. Warum sich die Bäcker gerade für Brezel entschieden,
erklärt die Geschichte dieses Gebäckes. Denn die Brezel zählten
zu den Gebildbroten antiken-christlichen Ursprungs.
Ihr Name verweist über das althochdeutsche "Brezitella" auf das
lateinische "Brachiatellium", zu übersetzen etwa mit "Ärmchen":
Der Brezel symbolisiert zum Beten verschränkte Arme. Aus dem
römischen Ringbrot, das im frühen Christentum für das Abendmahl
verwendet wurde, entstand zunächst eine abgewandelte Form , bei
der ein Arm - ähnlich eine Sechs - über den Ring hinausragte.
Den Schritt zur heute geläufigen Brezelform stellte das
Aneinanderführen und Verbinden "einarmiger Brezel" dar. Diese
Herkunft sowie die enge Verbindung zum christlichen Glauben
erklärt, weshalb der Brezel als "heiligem Gebäck" besondere
Segens- und Heilkraft zugeschrieben wurde. Was wäre besser als
Bäckerwappen geeignet gewesen?
Das älteste Bäckerwappen verfügt auch schon über Löwen,
allerdings in unbeholfener Form. Im Jahre 1323 verlieh Kaiser
Ludwig von Bayern
(1314 bis 1347) den Münchener Bären für ihr Mitwirken und
tapferes Verhalten in der Mühldorfer Schlacht (28. September
1322) in Fahne und Wappen den Deutschen Reichsadler und
bestätigte ihnen erstmals das Recht, in das Wappen zwei
gekreuzte Schwerter aufzunehmen.
1348 wurde die Brezel zusätzlich mit der Böhmischen Königskrone
überhöht. Karl der V. verlieh im Jahr 1529 den Wiener Bäckern
für ihre Verdienste während der ersten Türkenbelagerung von Wien
offiziell die beiden aufgerichteten Löwen.
Als die Türken Wien belagerten, wollten sie des Nachts einen
Stollen unter der Stadtmauer durchgraben. Die Brezel - Bäcker,
die stets in der Nacht arbeiteten, sollen die klopfenden
Geräusche zuerst gehört haben. Man sagt, sie kämpften wie die
Löwen, weshalb sie seitdem zwei aufgerichtete Löwen in ihrem
Wappen, die einen Brezel in der Mitte tragen, führen. Im Jahre
1690 gab Kaiser Leopold zum Dank und als Anerkennung für ihre
Verdienste während der zweiten Türkenbelagerung den Bäckern die
Erlaubnis, außer den Löwen auch Schwerter im Wappen verwenden zu
dürfen.
Neben den Brezel sehen wir früher
oft ein eigenartiges Gebäck in Dreieck- oder Viereckform mit
kugelförmigen Verdickungen an den Spitzen
(Timpenbrot) oder einfach runde und längliche Wecken. |
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2. Kapitel "Die schwäbische Brezel-Saga"
Frieder der Uracher Bäcker und Hofbäcker von Graf Eberhard im Barte
war beim Grafen in Ungnade gefallen, er hatte die Freundschaft und das
Wohlwollen des Grafen durch üble Nachreden verloren. Er bestellte
den Frieder sofort ins Schloss und sagte: du bist ein undankbarer
Kerl. Durch mich hast du alles erreicht, was du wolltest.
Jetzt beleidigst du mich, den Grafen ! - Darauf steht die
Todesstrafe ! Du wirst gehenkt werden !. Der Frieder wurde
zunächst in das dunkle Gefängnis des alten Uracher Schlosses
gesteckt, das oben auf dem Felsen steht, der die kleine Stadt
überragt. Auch des Frieders Frau war sehr verzweifelt, denn sie
mochte ihren Frieder sehr. Sie eilte ins Schloss und bat den
Grafen um Gnade für ihren Mann.
Eberhard im Barte war nicht abgeneigt, Gnade vor Recht ergehen zu
lassen. Er wusste, dass wenn er den Frieder aufhängen ließe, er
auch auf dessen köstliches Gebäck verzichten müsste. Da er ein
guter Herrscher war, ließ er den Frieder ins untere Schloss
bringen und sprach: Nur weil ich deine Backkunst schätze, will ich
dir noch eine Chance geben. Wenn du innerhalb von drei Tagen einen
Kuchen oder ein Brot erfindest, durch welches dreimal die Sonne
scheint und das mir besser schmeckt als alles was ich kenne, dann
sollst du frei sein ! Der Frieder bedankte sich für die große
Gunst und machte sich sofort an die Arbeit. Doch es vergingen zwei
wertvolle Tage, ohne dass dem Frieder etwas Großartiges
eingefallen wäre . Am dritten und letzten Tag knetete er einen
leicht gesalzenen Hefeteig, weil er wusste, dass der Graf nicht so
sehr für Süßes war. Er formte eine Schlinge und wusste nicht
weiter . Während er sich den Schweiß von der Stirn wischte, fiel
sein Blick auf seine Frau, sie hatte die Arme über der Brust
verschränkt und sich fest vorgenommen, dafür zu sorgen, dass ihr
Frieder seine Aufgabe löst. Diese verschlungenen Arme seiner
lieben Frau versuchte der Frieder nun in seine Teigform
einzubringen. Er schlang und werkelte, bis er's hatte : eine
Wurst, in der Mitte dicker, das war der Körper. Die seitlichen
Enden dünner, das sollten die Arme sein. Die dünnen Arme legte er
verschränkt übereinander. Ganz so, wie er es bei seiner Frau sah.
Die Form war schön und kunstvoll, wie man es von ihm erwarten
konnte. Der Frieder war zufrieden, und durch die drei sich
ergebenden Öffnungen konnte, wenn sie wollte, auch die Sonne
scheinen. Der Frieder machte ein großes Holzfeuer im Ofen und
versuchte, ihn auf die richtige Hitze zu bringen.
Den ganzen Tag schon hatte die Katze auf ihrem Plätzchen neben dem
Ofen geschlafen. Als ihr der Ofen jetzt aber zu heiß wurde, sprang
sie mit einem Satz aus ihrer Ecke hervor mitten auf das Backblech
mit den geschlungenen Teigstücken. Diese purzelten in einen Eimer
mit heißer Lauge, die die Bäckersfrau vorher angerührt und hier
abgestellt hatte. Sie wollte damit Fisch und Suppe würzen.
Die Bäckersfrau schimpfte die Katze aus. Der Frieder schrie seine
Frau an. Beide holten jammernd die Schlingwerke aus der Lauge und
hoben andere vom Boden auf. So gut es ging, versuchten sie, alle
Teile wieder in die richtige Form zu bringen. Die kann ich grad
wegwerfen ! jammerte der Frieder. Back sie alle, wie sie sind !
beschwor ihn seine Frau. - Die Zeit drängt - Zur Verzierung
streuten sie noch schnell einige Körner grobes Salz darauf. Beide
setzten sich vor den Ofen und warteten stumm und ungeduldig auf
das Ende der Backzeit. Als der Frieder mit der großen Holzschaufel
seine Gebäckstücke herausholte, staunten sie beide nicht schlecht.
Die mit der Lauge waren herrlich braun und um der Mitte hell
aufgesprungen. Die Ärmchen waren knusprig, die Mitte weich wie ein
Wecken.
Der Frieder eilte so schnell er konnte, mit den ofenwarmen Gebäck
zum Grafen . Der Graf saß gerade bei einem Glas Württemberger
Wein, als der Frieder ihm das Gebäck zum versuchen reichte. Es war
ganz still im Raum. Der Graf aß schweigend. Seine Frau knabberte
ebenfalls an dem Backwerk. Der Frieder aber lag auf den Knien und
hatte das Gefühl, dass sein Herz und die Zeit stille stehe.
Plötzlich sprang Eberhard im Barte auf und hielt das Gebäck gegen
das Fenster, durch welches soeben eine milde Abendsonne schien.
Tatsächlich, die drei Öffnungen im Gebäck ließen den Sonnenstrahl
in drei Bündeln hin durchfallen.
Wie heißt dein Gebäck? fragte der Graf in die Stille. Ich weiß
nicht, stammelte der Frieder, ich dachte an die lieben Arme meiner
Frau und dass sie mich nicht mehr umarmen kann wenn ich tot bin !
Da ich aber dich, lieber Graf, immer verehren will, sollst du den
Namen aussuchen ! Der Graf besprach sich mit seiner Frau, der
Prinzessin Barbara. Tatsächlich, es sind Arme, sinnierte der Graf
laut. Und die Prinzessin sehr gebildet war, fiel ihr das
lateinische Wort für Armchen ,nämlich -bracchia- ein. Sie erwähnte
auch das Wort -Brazula- die Bezeichnung für zwei verschlungene
Hände. So was kann ich ja gar nicht aussprechen, wagte der Frieder
einzuwerfen. Nenn das Gebäck Brazel sagte der Graf und fügte
hinzu: Morgen erwarte ich einen ganzen Korb voll Braze zum Vesper
ins Schloss! Der Frieder war so aufgeregt, dass er diese Worte
noch gar nicht recht begriff. er rannte nach Hause und fiel seiner
Frau weinend um den Hals. Du bist also gerettet! rief sie. Der
Frieder hatte es geschafft. Sein Leben war gerettet ! Er
machte seinen Freund und Gönner , den Grafen, nie mehr schlecht
und wurde wie alle in Urach und Württemberg ein treuer Untertan. |
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3. Kapitel: Gedicht "Der Uracher Brezelbäck"
Es war einmal ein Brezelbäck
dem sprach der Graf das Leben weg
doch weil er guten Leumunds war
bot ihm der Graf ein' Rettung dar:
Back ein Brot lieber Freund
durch das die Sonne dreimal scheint
dann wirst du diesmal nicht gehängt
das Leben sei Dir frei geschenkt"
Der schlaue Bäck bedachte sehr
drei Tage braucht' er und nicht mehr
dann brachte er mit sichrem Schritt
dem Grafen eine Brezel mit.
Er hielt sie ihm vors Auge hin
die Sonne dreimal dadurch schien
der Graf, er lächelte darauf
und aß die ganze Brezel auf.
Drum kauf' dir Brezeln liebes Kind
weil die so sehr historisch sind ! |
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4. Kapitel "Die bayrische Variante von der ersten Laugen-Brez'n"
Wilhelm Eugen von Ursingen, der königlich-württembergische Gesandte, soll
der erste Mensch gewesen sein, der zum Frühstück am 11. Februar
1839 im königlichen Kaffeehaus des Hoflieferanten Johann Eilles in
der Münchner Residenzstraße eine Laugenbrezel zu essen bekam.
Versehentlich soll der Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner die
Brezeln statt mit Zuckerwasser mit Natronlauge glasiert haben, die
er sonst zum reinigen der Backbleche verwendete. Das
knusprigbraune Gebäck duftete verlockend und mundete dem Gast
ausgezeichnet; und die diplomatischen Beziehungen zwischen Bayern
und Württemberg wurden gefestigt. |
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5. Kapitel "Erfinder ein Mönch aus einem südfranzösischen Kloster"
Einer Überlieferung zufolge soll im Jahre 610ein Mönch in einem
südfranzösischen Kloster die ersten Brezeln gebacken haben. Er
legte inspiriert durch die Gebetshaltung seiner Mitbrüder - übrig
gebliebene Teigstreifen in eine Form, die an zum Gebet gekreuzte
Arme erinnern. Damals beteten die Menschen nämlich anders: Sie
kreuzten ihre Arme über der Brust und legten die Hände auf die
Schulter.
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6. Kapitel "Der Bäcker und der Mönch (Kloster St. Gallen)"
Eine Version besagt, dass Mönche als Vorlage für die Brezel dienten.
Nach einem Entwurf des Klosters Reichenau grenzten im Kloster St.
Gallen die Brauerei und die Bäckerei aneinander. Allabendlich
standen die Gottesdiener beim Bierholen Schlange; dabei hielten
sie die Arme vor der Brust verschlungen, wie es sich damals für
sie ziemte. Das inspirierte den benachbarten Bäcker, der in
Anlehnung an diese Haltung ein in Lauge getauchtes und mit Salz
bestreutes Gebäck kreierte. Dieses stellte nicht nur die
gekreuzten Arme dar, es schmeckte auch zum Bier besonders lecker.
Er nannte es „Brezel", abgeleitet von „bracchium", dem
lateinischen Wort für „Arm".
>Quelle: Baden-Baden.de< |
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7. Kapitel "Die Martinsbrezel"
Die Brezel (lat. precedella) ist heute kaum mehr ein seltenes
Festtagsgebäck, auch wenn sie vornehmlich an Festtagen gehäuft
auftritt. Am Beginn unseres Jahrhunderts war der "Brezelbäck", der
auf einer langen Stange seine Brezeln zum Verkauf anbot, keine
Seltenheit. Noch heute, am Sonntag "Laetare", werden in
Rheinhessen und in der Pfalz traditionell Sommertagsumzüge
durchgeführt, bei denen auf bunt geschmückten "Stecken" die
"Sommertagsbrezeln" mitgetragen und anschließend verzehrt werden.
Die Geschichte der Brezel reicht weit in das Dunkel der
Vergangenheit zurück. Die wahrscheinlich in vorchristlicher Zeit
zu kultischen Zwecken als Opfergebäck und Grabbeigabe,
hergestellten Salz- und Laugenbrezeln wurden vom Christentums
adaptiert.
>Quelle: Bistum Trier< |
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8. Kapitel "Das geht (nicht) wie's Brezelbacken"
Das geht wie's Brezelbacken!
Besagt eine im Obersächsischen geläufige Redensart, womit gemeint
ist, das eine Sache nicht so schnell geht. G.S. Covinus verdichtet diese
Vorstellung 1720 in seinen in Reimpaaren verfassten »Reiferen
Früchten der Poesie« :
" Die Brezeln schiebt man geschwinde
in den Ofen ein und wieder aus.
Der Teig wird augenblicks zur Rinde"
Mit Versen sieht es anders aus.«
Dazu kann man nur zustimmend nicken, denn die Brezeln benötigen in der Tat nur rund
zwölf Minuten, bevor sie aus dem Ofen kommen. Doch die
Brezelproduktion mit all ihren Vorbereitungen war und ist
keineswegs so schnell, wie es der Volksmund zu wissen glaubt.
Bevor die Brezelteiglinge »geschwinde« in den Ofen geschoben
werden können, bedarf es vieler Arbeitsschritte.
>Quelle:
Gelungen geschlungen< |
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9. Kapitel Was es mit der "Fastenbrezel" auf sich hat.
Spricht man vom Brezelbacken in früheren Jahrhunderten, so muss man einschränken,
dass gerade die in Wasser oder Lauge getunkten Brezeln über viele
Jahrhunderte nur zur Fastenzeit gebacken wurden. Es ist ein
bislang eher unbekanntes Kapitel der früheren Alltagsgeschichte,
dass die Brezeln bis ins 18. Jahrhundert in der Regel nur »in
tempore quadragesimali«, also während der vierzig Tage vor Ostern
gebacken haben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen
benötigten die großen Backöfen, die nicht ständig beheizt waren
und daher jedes Mal neu erwärmt werden mussten, eben große Mengen
Holz. Und das war teuer. Zum anderen war der Arbeitsaufwand enorm,
zumal der Einsatz arbeitssparender Maschinen noch kaum denkbar
war. Nicht umsonst resümierten so manche Beamten der fürstlichen
Verwaltung anno 1781, »dass das Backen der gesottenen Bretzen
einen außerordentlichen Aufwand erfordere und somit
diejenige, welche die Bretzen Woche haben, gar wohl geschützt zu
werden verdienten«. Solche Aussagen, die immer wieder zu finden
sind, scheinen uns heute reichlich unverständlich.
Die 6-er ähnliche Form "Precita" wurde im 10. Jahrhundert als
Fastengebäck in Klöstern eingesetzt. Sie wurde damals den Mönchen
als Festtagsgebäck an Ostern oder Weihnachten gereicht. Während
der Fastenzeit verteilten die Mönche die "Fastenbrezel" an Arme
und Kinder aus.
Zumindest in Biberach an der Riß, aber wohl auch in anderen Teilen
Südwestdeutschlands sind in der Fastenzeit die weißen Fastenbrezel
(Faschdabrezga) sehr beliebt. Sie werden vor dem Backen kurz in
heißem Wasser gekocht und erst nach dem Backen gesalzen.
Es war Brauch, dass Kinder am Aschermittwoch Erwachsene die Asche
abkehrten und diese sich dann mit Brezeln auslösten.
Fasten und Beichten von Aschermittwoch an war Vorbereitung auf Ostern.
Denen, die nicht mit zur Beichte gingen, brachte man je eine
Brezel oder Beugel mit nach Hause, die mit einer Schnur
zusammengebunden wurden. Oft musste eine Brezel geteilt werden.
Beim Spielen um Termingebäcke im Wirtshaus an
Allerheiligen/Allerseelen galten sie auch als Preise
>Quelle: "Gelungen geschlungen"<
&
>Quelle:
Lexikon.freenet< |
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10. Kapitel Was sind "Bretzen Wochen" ? (Fastenbrezel)
Was
ist eine »Bretzen Woche«? Und wie und weshalb muss ein
Bäcker, der Brezeln herstellt, geschützt werden? Blicken wir
zurück: Hintergrund ist, dass es auch in der Fastenzeit
keineswegs jedem Bäcker frei stand, Brezeln zu backen und zu
verkaufen. Das lässt sich nicht zuletzt anhand lokaler Beispiele
nachvollziehen, etwa im bayrisch-schwäbischen Oettingen. Noch um
1860 wurde hier die besagte »Brezelwoche« zwischen den in der
Zunft vereinigten Bäckermeistern innerhalb der
Handwerksversammlung ausgelost und über Jahrhunderte hinweg genau
darüber Buch geführt, »was Ein jeder Meister bezahlen muss«, »wann
Er eine Brezelwochen gewinnt«. Durch die genaue Aufzeichnung wurde
dem jeweiligen Brezelbäcker einerseits das Alleinrecht der
Brezelherstellung gesichert, andererseits musste er für das
lukrative Geschäft - Brezeln waren sehr beliebt und die Nachfrage
entsprechend groß - eine Gebühr an die Zunftkasse zahlen. Wollte
oder konnte ein Bäckermeister seine Brezelwoche nicht wahrnehmen,
durfte er das Backrecht weiterverkaufen. Diese
Verfahrensweise war keineswegs eine Ausnahmeerscheinung. Im
schwäbischen Neuffen losten die Bäcker für die Zeit zwischen
Erscheinungsfest und Karwoche ebenfalls ihre »Brezelbackwochen«
aus. Auch in Kaufbeuren spielt man um das ausschließliche Recht,
die berühmten »Schmalzbretzgen« während der Fastenzeit
backen dran war, durfte dies mit einer riesigen und mit Bändern
geschmückte Brezel kundtun. Wen wundert es da,
dass sich der Abschluss der »Brezelwochen« und damit auch
der Fastenzeit gelegentlich sogar in Zunftbräuchen niederschlug.
Beispiel: In Obernberg am Inn, wo das Brezelbacken am
Gründonnerstag endet, wurden die »Brezelbuben« , also die
Lehrlinge, auf einer Reitstange durch den Markt zur Rossschwemme
getragen und ins Wasser geworfen. Keine über lange Zeit lebendige
Alltagskultur und geübte Praxis kann von der Bildfläche
verschwinden, ohne nicht wenigstens einige Spuren zu hinterlassen.
>Quelle: "Gelungen geschlungen"< |
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11. Kapitel: "Palmsonntag, Palmbrezel und Brezgenmarkt"
Palmsonntag. Der Sonntag vor Ostern, ist der Gedenktag, des Einzugs Jesu in Jerusalem. Mit
Palmenzweigen begrüßten einst Einwohner der Königsstadt den
Gottessohn.
Palmbrezel.
Am Palmsonntag trägt man in katholischen Gegenden auch heute noch
den mit Brezeln geschmückten Palmstecken durch die Straßen und in
die Kirche, um sie dort segnen zulassen. So lebt der brauch noch
fort.
Vielerorts erscheint die Palmbrezel gleichbedeutend mit der salz- und
laugenlosen Fastenbrezel, was nicht erstaunt, denn die
katholischen Kircheregel verlangt strenges Fasten zwischen
Aschermittwoch und Karfreitag. Die Machart der bis heute vor allen
im Südwesten Schwabens - zum Beispiel auf der Blaubeurer und Ulmer
Alb - beliebten Palmbrezel legt allerdings ein beredtes Zeugnis
davon ab, wie auch in der Fastenzeit heimlichen Genüssen gefrönt
wurde, besonders in Überwiegend protestantischen Regionen. Das zur
Buße gedachte Fastengebäck wurde hier zu einer feinen Hefebrezel
mit Eiern, Zucker und Rosinen. In Ostschwaben dagegen sind die
Palmbrezeln kaum bekannt, Palmenbrezel wurden nach der Palmprozession früher gerne von den Paten an
die Patenkinder verteilt. Wie alle Patengeschenke sind diese
Brezeln besonders groß, oft 40 bis 50 Zentimeter. Noch in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielten die Kinder in
Mittelschwaben und im Ries am Palmsonntag von ihren Tauf- und
Firmpaten eine mürbe Brezel, die »Balumbretzg«. In Kemnat (heute
Landkreis Günzburg) sind fein gebackene »Palmbrezeln« um 1909
nachgewiesen, ebenso in Gessertshausen (heute Landkreis Augsburg)
und in Biberachzell (heute Landkreis Neu-Ulm) In aller Regel ist
das mittlerweile kaum noch üblich.
Brezgen markt.
Jeweils am Palmsonntag findet der Brezgenmarkt im Hungerbrunnental
bei Heldenfingen statt. Dieser Markt ist seit 1533 durch Ulmer
Ratsprotokolle urkundlich erwähnt. Der alte Brauch, dass Burschen
ihren Mädchen Brezeln schenkten und dafür an Ostern Ostereier
überreicht bekamen, hat sich nur noch an wenigen Orten der Alb
erhalten. Der Brauch ist von alters her regional beschränkt auf
den Ulmer Raum und die Ulmer Alb. Brezeln spielen eine bedeutende
Rolle in den Frühlings- und Fruchtbarkeitsbräuchen. Die Zufahrt
zum Brezgenmarkt ist für Autos gesperrt. Es ist von den
Parkplätzen entweder ein Fußmarsch (ca. 20 Minuten) notwendig oder
man lässt sich mit dem Pendelbus von Altheim/Alb her hinbringen.
>Quelle: Gelungen geschlungen<
&
>Quelle: Gerstetten< |
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12. Kapitel: Brezelbrauch "In der Nacht zum ersten Mai"
In
der Nacht zum 1. Mai malten in früheren Zeiten verliebte Jungs
eine Brezel bei der heimlich Angebeteten auf das Scheunentor oder
die Haustür. Ebenso wie sie eine Liebesbezeugung sein konnte,
bedeutete sie – auf dem Kopf stehend – eine Schande für das
Mädchen.
>Quelle:
Badische Küchenkunde< |
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13. Kapitel: Brezelbrauch "Neujahrsbrezel"
In
vielen Gegenden ist es jahrhundertealter Brauch, am ersten Tag
des neuen Jahres eine (süße) Brezel als Glücks- und Liebesbringer
zu verschenken und zu verzehren.
Dabei
gibt es regional den Brauch, dass die Kinder ihre Neujahrsbrezel
(zusammen mit einem Spargroschen) bei ihren Paten abholen.
>Quelle: Badische Küchenkunde< &
>Quelle:
Lexikon.freenet< |
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Buch Tipp: "Gelungen geschlungen"
Irene Krauß
Das große Buch der Brezel.
Wissenswertes – Alltägliches – Kurioses
Herausgegeben vom Museum der Brotkultur, Ulm
>Silberburg-Verlag Online Shop<
Die
Brezel und ihre Bedeutung in Geschichte und Gegenwart – darüber
informiert dieses kulinarische Lese-, Schmöker- und Bilderbuch auf
unterhaltsame Weise.
Erfahren Sie Wissenswertes, Alltägliches und Kurioses: Wie kam die
Brezel zu ihrer außergewöhnlichen Form? Was bedeutet der Name
"Brezel" oder "Brez'n" ? Warum sieht man auf so vielen alten
Gemälden Brezeln auf dem Tisch liegen? Warum werden in manchen
Orten zur Fastnacht Brezeln verteilt? Was hat es mit den
Neujahrsbrezeln, den Palmbrezeln und den Lebkuchenbrezeln zu
Weihnachten auf sich? Warum bildet die Brezel das Wappenzeichen
der Bäcker? Warum ist es so schwierig, eine Brezelschlingmaschine
zu konstruieren? Warum wird in den Vereinigten Staaten jedes Jahr
der »National Pretzel Day« gefeiert? Wie werden Dauerbrezeln
hergestellt? Und überhaupt: Wer hat nun eigentlich die Brezel
erfunden?
Kurzbiographie der Autorin:
Die Autorin, Irene Krauß (*1962), studierte in Bonn und München
Volkskunde, Geschichte und Kunstgeschichte. Sie war Leiterin des
Museums der Brotkultur in Ulm – seit 1995 lebt sie als
freiberufliche Kunsthistorikerin und Publizistin in Bad Säckingen.
Aus ihrer Feder stammen zahlreiche Bücher und Aufsätze zur
Entstehung und Entwicklung von Backwerken.
Buch, 176 Seiten, 151 meist farbige Abbildungen, 20,5 x 25 cm, kartoniert, ISBN 3-87407-550-8.
>Quelle: Silberburg-Verlag Online Shop<
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"Brezel Dies und Das" |
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14. Kapitel: "Eine kleine Brezel, ein ohnmächtiger Präsident"
und eine unerwartet detaillierte Krankengeschichte
aus dem Weißen Haus.
Selbst in
seinen kühnsten Träumen mag Osama Bin Laden nicht das
erreicht
haben, was eine kleine Brezel an ein Wochenende vermochte: Nach
Meldungen des Weißen Hauses zwang sie den mächtigsten Mann der
Welt nicht nur in die Knie, sondern sogar auf den Boden. Der
Präsident hatte sich an einer Brezel verschluckt und war
sekundenlang ihn Ohnmacht gefallen. Die amerikanischen Medien
riefen daraufhin den "Brezel-Alarm" in Washington aus.
Sonntags auf dem Sofa:
Das Weiße Haus selbst war um absolute Transparenz bemüht. Jedes
Detail der präsidialen Ohnmacht sollte so schnell und so präzise
wie möglich öffentlich werden. Den Berichten zufolge soll sich am
13. Januar 2002 folgendes im Privat-Trakt des Weißen Hauses
ereignet haben: Gegen 15.35 Uhr saß der Präsident der Vereinigten
Staaten, der 55 Jahre alte George W. Bush, auf einem Sofa vor dem
Fernseher und sah das Footballspiel zwischen den Miami-Dolphins
und den Baltimore-Ravens - wie viele andere Amerikaner auch. Und
wie in vielen anderen amerikanischen Familien, blieb die Ehefrau
dem Fernseher fern (man hört, Laura Bush las im Nebenzimmer); und
wie viele andere Amerikaner wollte Bush während des Spiels etwas
knabbern - und zwar Brezeln. Dabei handelte es sich wohl nicht um
die große, weiche, in Bierlauge gebackene bayerische Brezel,
sondern um die amerikanisierte, kleine, harte, zu wenig gesalzene
- die "Pretzel".
Beim Knabbern jedenfalls hat eine dieser Brezeln - sagt Bush - den
"falschen Weg genommen" und sei statt in die Speiseröhre in die
Luftröhre gelangt. Dabei habe sie dem Präsidenten am Atmen
gehindert, er habe das Bewusstsein verloren und sei zu Boden
gestürzt. Bushs Leibarzt Richard Tubb geht davon aus, dass die
verschluckte Bretzel den "Vagusnerv" des Präsidenten gereizt habe.
Der Vagusnerv, wie man nun aus fast allen amerikanischen Zeitungen
lernen kann, verlangsamt den Herzschlag und führt zur Ohnmacht.
Bush meint, er sei lediglich einige Sekunden lang bewusstlos
gewesen. Die beiden Hunde Spot und Barney hätten beim Erwachen des
Präsidenten noch an derselben Stelle gesessen wie zuvor. Sie
hätten sich nicht bewegt, ihn aber "komisch" angesehen, sagt Bush.
Nachdem er wieder zu sich gekommen war, habe der Präsident, so
berichtet das Weiße Haus, um 15.37 Uhr eine Krankenschwester
gerufen und Minuten später den eilig herbeibeorderten Leibarzt
Tubb in der Krankenstation getroffen. Der Leibarzt stellte
schließlich fest, dass der Präsident nach dem K.o. wieder o.k.
sei. Der Gesundheitszustand des Texaners sei hervorragend und
Vize-Präsident Dick Cheney sei nur "aus Höflichkeit" über den
Vorfall informiert worden. Bush habe lediglich eine Schramme an
der linken Wange und eine Platzwunde an der Oberlippe
davongetragen.
Wäre ein einfacher amerikanischer Verbraucher Opfer einer Brezel
geworden, müssten die Brezel-Bäcker vermutlich
Millionen-Dollar-Schadenersatz-Klagen entgegensehen. Doch der
amerikanische Präsident klagt nicht. Er sagt nur: "Meine Mutter
hat immer gesagt: Wenn du eine Brezel isst, musst du gut kauen,
bevor du sie schluckst. Man soll eben immer auf seine Mutter
hören." Wenn es denn wirklich um Brezeln geht. :
>Quelle: BerlinOnline< |
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15.Kapitel: "Welcher Brezel-Typ sind Sie"
Kennen
Sie schon die "Brezel-Typologie"?
Nein?
Nun, es handelt sich um eine jüngst veröffentlichte Studie der
"Wirtschaftsakademie Mannheim", die sich mit den psychologischen
und marktwirtschaftlichen Hintergründen des Brezelverzehrs näher
befasst hat.
Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem
Verband Süddeutscher Breznbäcker (VSB, Stuttgart) durchgeführt.
Sowohl der Freistaat Bayern als auch das Land Baden-Württemberg
haben das Vorhaben großzügig aus Mitteln
der Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsförderung ihrer einschlägigen
Ministerien gefördert. Für Bayern zeichnete verantwortlich Frau
Ministerialdirigentin
X. Waxhuber (tritt unter Pseudonym "Ilona Dörr" auf!), für
Baden-Württemberg Staatssekretär F. Pfleiderer.
In die Studie aufgenommen wurden nur die "reinen Brez'n", d.h.
solche, die in keiner Weise verfeinert waren, also weder belegt
noch von außen mit anderen Ingredienzien als körnigem Salz versehen.
Es wurden insgesamt sieben Typen von Brezel-/Brez'n-Essern
identifiziert, die drei Obergruppen, hier mit
1. / 2. / 3.
gekennzeichnet, und vier Untergruppen zugehören:
-
1.Der Stamm-Esser
beginnt mit dem dicken, bogenförmigen Teil der Brezel, um sich
sodann entweder nach rechts oder links oben weiterzuarbeiten.
Die Sub-Typen hierzu sind:
-
a. Stamm-Mümmler
die zu diesem Typ gehörigen Probanden zeichnen sich durch
Umschließung der Brezel mit den Lippen und nachfolgendes
allmähliches "Einschieben" in den Mund, wobei die Brezel
zunächst nicht gekaut, sondern nur mit Speichel erweicht und
in der Mundhöhle umgewälzt wird. Nach ausgiebiger Erweichung
werden Einzelbrocken geschluckt; und
-
b. Stamm-Kauer
die mit rascher, stakkatoartiger Bewegung beider Kiefer die
Brezel in kleinste Bissen zerlegen und mit ebensolcher
Geschwindigkeit abschlucken;
-
2. Der Kern-Esser
bricht alle Bogenförmigen Teile der Brezel ab, verwahrt sie in
der Tüte und beginnt den Schmaus mit dem Kernstück, da, wo sich
zwischen den Brezel-Ohren und dem Brezel-Bauch die einfache
Windung der Brezel befindet. Die Sub-Typen hierzu sind:
-
a.) Kern-Spleißer
trennen die ineinander verschlungenen Stränge der Brezel, um
sie sodann getrennt langsam zu zerkauen; und
-
b.) Kern-Beißer
nehmen die verschlungenen Mittelteile frontal in Angriff, um
sie mit schneller Bewegung zu zerkauen;
-
3. Der Ohren-Esser
startet seinen Brezel-Genuss entweder am rechten oder linken
Brezel-Ohr, das vom Rest entfernt in der rechten/linken Hand
gehalten wird. Der Rest der Brezel verweilt in der verbleibenden
(anderen) Hand.
Anmerkung: Einarmige wurden nicht in die Studie aufgenommen, um
das Ergebnis frei von statistischen Abweichungen bei
Ein-Hand-Gebrauch zu halten).
Die Sub-Typen hierzu sind:
-
a. Ohren-Packer
trennen beide Ohren ab, legen sie übereinander, um sie dann
mit schiebender Bewegung dem Munde zuzuführen; und
-
b. Ohren-Trenner
verzehren beide Hälften unabhängig voneinander, wobei zwei
weitere Subtypen sichtbar werden, nämlich
-
versetzter Verzehr, bei dem das rechte Ohr in den
rechten Mundwinkel, danach das linke Ohr in den linken
Mundwinkel geschoben werden
davon abweichen
-
synchroner Verzehr, bei dem zugleich rechtes und
linkes Brezelohr beidhändig der jeweiligen Mundecke
zugeschoben und abgebissen werden.
Auswertung:
Welcher Brezel-Typ sind Sie?
Hier nachlesen, was das über Sie verrät:
1a
Sie sind entschlossen, lassen aber noch Durchsetzungsvermögen
vermissen.
1b
Sie sind entschlossen und verfügen über ausgesprochen ausgeprägtes
Durchsetzungsvermögen.
2a
Sie lieben es den Dingen auf den Grund zu gehen, haben weder Rast
noch Ruh, bis Ihnen das gelungen ist. Wenig Neigung zu Führen.
2b
Zwar würden Sie gern das Wesen der Dinge erforschen, lassen sich
jedoch von sinnlichen Genüssen von jenem Ziele ablenken.
Vorschnelle Entscheidungen machen es Ihnen schwer, sich als
Führungskraft durchzusetzen.
3a
Kein Problem ist Ihnen kompliziert genug, Sie trachten danach,
Herausforderungen zu erweitern und zu verkomplizieren.
3b1
Lösungen gehen Ihnen rasch von der Hand, bei der Form der Führung
sind sie noch unentschlossen.
3b2
Sie jonglieren mehrere Bälle auf einmal und können verschiedene
Führungsaufgaben gleichzeitig meistern.
....Ohne Worte, Sachen gibt es.
>Quelle: twoday.net< |
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16. Kapitel: "Die Verschiedenen Namen der Brezel."
"precita", "brezel", "bretzel", "brezl", "breze", Althochdeutsch von 750 bis 1050
= "brezitella", in Bayern = "brezn" oder "brez'n"
u. "brezen", badischen-alemannischen = "bretschl",
Schweizerdeutschen = "silserli", Baseldeutschen
= "sülzerli", Schweiz = "kringla", USA = "Pretzel",
Frankreich = "le bretzel",
Italien = "ciambella" u. "bracciatello",
Portugal = "rosquilha", Spanien = "la rosquilla",
Island = "kringla", Türkei = "bavgera usulü simit",
Schweden = "kringla", Rumänien = "covrig",
Polen = "precel" u. "obvarzamek",
Niederlande = "krakeling", Dänemark = "kringle",
England = "precel" u. "crachnel",
Ungarn = "perecz" Lateinisch = "spira". |
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17. Kapitel: "Schmierkurs für eine Butterbrezel."
Diese
Website bietet Ihnen gratis einen Butterbrezel Schmierkurs
an.
Ich finde es ist eine sehr lehrreiche Seite. 
>www.butterbreze.de<
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